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Team

Der Produktionsverein SophiasSpiel wurde 2018 von der Schauspielerin Kornelia Lüdorff in Bern gegründet.
Anliegen und Ziel des Vereins ist es das künstlerische Leben in Bern mit zu gestalten, zu bereichern und den kulturellen Austausch voranzubringen.

 
 
Annina Dullin-Witschi (Regie)

geboren 1978, studierte Theater- und Filmwissenschaft sowie Französische Literatur und Linguistik in Bern und Wien. Eigene Inszenierungen ab 2008. Regiearbeiten an festen Häusern (Luzerner Theater, Theater Chur, Theater Freiburg, Konzert Theater Bern) sowie in der freien Szene (Ballhaus Ost Berlin, Winkelwiese Zürich, FFT Düsseldorf u.a.) und an Schulen. Arbeiten mit der Theatergruppe Banality Dreams in Deutschland, Norwegen und der Schweiz. Stipendium Internationales Forum Berliner Theatertreffen. 2016 Einladung zum Jugendtheaterfestival Schweiz mit Monster (D. Greig) und 2020 mit dem Film "Nichts - was im Leben wichtig ist "(J. Teller). Mit der Schweizer Erstaufführung von "Auerhaus" (B. Bjerg), einer Produktion mit LAB Junges Theater Zürich, Einladung zum Jungspund Festival 2020.

 

Im Frühjahr 2022 erscheint an den Bühnen Bern die Uraufführung "Das Ende von Schilda" (A.Graffenried und M.Bieri), eine Neuinterpretation der Schildbürgerstreichen.

Annina Dullin-Witschi
Anne Sophie Mentha
Anne-Sophie Mentha (Regieassistenz und künstlerische Mitarbeit)

geboren 1990 in Bern, studierte Soziale Arbeit und Sozialpolitik an der Universität Freiburg, anschliessend besucht sie die Ausbildung zur Tanz- und Bewegungstherapeutin am IAC-integratives Ausbildungszentrum – Zürich. Sie realisierte diverse Projekte im soziokulturellen Rahmen an Schulen und in der freien Szene. So entstand eine regelmässige Zusammenarbeit u.a. mit der Kantonsschule Luzern, der Schule Schwabgut Bern, dem HelloWellcome Luzern.
 

Seit 2018 Ästhetische Bildungs- und Integrationsarbeit, mit dem Schwerpunkt tanztherapeutischer Methoden, an Schulen und sozialen Institutionen (WG Treffpunkt Trimbach, Schulhaus Selhofen Kehrsatz, Schulhaus Schwabgut Bern u.a.). Regie-und Choreografieassitenz bei Annina Dullin, Marcel Leemann und Aneke Wehberg.

Doreen Back (Bühne)

geboren 1985 in Karl-Marx-Stadt (heute Chemnitz). Nach ihrer Ausbildung zur Mediengestalterin nahm sie 2006 das Studium an der Hochschule für bildende Künste Dresden auf, welches sie 2011 mit Diplom im Fachbereich Bühnen- und Kostümbild abschloss.


Von 2011 bis 2013 war sie als Ausstattungsassistentin an der Schaubühne am Lehniner Platz in Berlin engagiert. Seitdem arbeitet sie als freie Bühnen- und Kostümbildnerin.

Eigene Arbeiten realisierte sie u.a. am Theater der Keller Köln, Schaubühne Berlin, HAU Berlin, Schauspielhaus Bochum, Residenztheater München, Zürcher Hochschule der Künste, Konzert Theater Bern und Staatstheater Wiesbaden. Seit 2018 ist sie Bühnen- und Kostümbildnerin für das freie Theaterkollektiv Back to Wollyhood, das vorrangig ortsspezifisch arbeitet. Zudem erarbeitete Doreen Back 2019 mit dem Künstlerkollektiv MASK NADA und Regisseurin Marion Rothhaar.


Doreen Back lebt und arbeitet in Berlin und Bern. www.doreenback.com

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Myriam Casanova (Kostüm)

1984 in Fribourg geboren und aufgewachsen, studierte Textildesign an der Hochschule für Design und Kunst Luzern und an der University of Design and Arts in Helsinki. Von 2011 bis 2014 war sie als Kostümassistentin am Konzert Theater Bern tätig, wo bereits eigene Arbeiten für Schauspiel, Oper und Tanz entstanden. Seit Juli 2014 ist sie als freischaffende Kostümbildnerin tätig. Neben diversen Gastassistenzen - Royal Opera House London, Opéra National de Lyon, Burgtheater Wien, Teatro San Carlo (Zusammenarbeit jeweils mit Heide Kastler) - arbeitet sie sowohl in der freien Szene (Schlachthaustheater Bern, Dampfzentrale Bern, Tojo Theater Bern, Kellertheater Winterthur, Theater Marie Aarau) als auch an Schauspielhäusern wie in Graz, Bern oder Biel/Solothurn. Zusammenarbeiten erfolgten mit den Regisseur*innen Christina Rast, Annina Dullin Witschi, Nina Gühlstorff, Claudia Bossard, Olivier Keller, Marion Zurbach, Jan Stephan Schmieding, Dennis Schwabenland, Marcel Leemann und Stephan Lichtensteiger.

 

Von August 2018 bis Januar 2019 erhielt sie das Atelierstipendium des Kantons Bern für Theaterschaffende in New York. www.myriamcasanova.ch

Robert Aeberhard (Musik)

Jahrgang 1977, lebt und arbeitet als Musiker und Klangkünstler. Sein Klangwerk war bereits in Ausstellungen und Performances in Bern, Paris und Helsinki zu sehen und zu hören. Seine Forschungen und Arbeiten mit Geräuschaufnahmen dokumentiert er in seinem Soundblog.
Als Bassist spielte Robert Aeberhard mit verschiedenen Bands über 600 Konzerte in der Schweiz und in Europa. Zusammen mit der Spoken-Word-Poetin Ariane von Graffenried veröffentlichte er unter dem Namen Fitzgerald & Rimini die Alben Aristokratie und Wahnsinn (2011) und Grand Tour (2015), für das sie mit dem Anerkennungspreis für Literatur des Kantons Bern ausgezeichnet wurden. Zusammen mit dem Pianisten Oli Kuster veröffentlichte er 2016 das Album OKRA.


2017 präsentierte Robert Aeberhard in Zusammenarbeit mit dem finnischen Künstler Pekka Niskanen die Ausstellung  Sounds that shouldn’t be there in der Hippolyte Gallery in Helsinki. 2014 erhielt Robert Aeberhard ein Stipendium des Kantons Bern und verbrachte sechs Monate an der Cite Internationale des Arts in Paris.

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Christiane Wagner (Dramaturgie)

wurde 1970 in Mannheim geboren. Als Jugendliche co-moderierte sie Radiosendungen beim damaligen SWF in Baden-Baden und veröffentlichte erste Artikel in Zeitungen. Nach der Matura studierte sie in Mannheim und Heidelberg. Als sie in einem Fernsehfilm besetzt wurde, brach sie ihr Studium der Germanistik und Kunstgeschichte ab, um nach München zu ziehen. Dort absolvierte sie bis 1996 eine Schauspielausbildung. Engagements führten sie an Theater in Deutschland, Österreich, Südtirol und in der Schweiz. Sie arbeitete als Regieassistentin bei den Freilichtspielen Zermatt und beim Theater Gurten.
In der Folge übernahm sie in drei Stücken die Regie. Ihr erstes Theaterstück, «Mittendrin», wurde am Berner Theater Matte uraufgeführt. In der Spielzeit 2014/15 war sie gemeinsam mit Livia Anne Richard Künstlerische Leiterin am Berner Theater Matte.

Als Autorin veröffentlichte sie zwei Romane und drei Porträtbücher. Seit 2015 ist sie am Theater an der Effingerstrasse als Dramaturgin tätig.
Ab der Spielzeit 2022/23 wird sie Künstlerische Leiterin am Theater an der Effingerstrasse.

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Kornelia Lüdorff (Spiel)

absolvierte ihre Ausbildung von 1990 - 1994 an der Westfälischen Schauspielschule Bochum. Nach Gastverträgen am Schauspielhaus Bochum und der Deutschen Bühne Ungarn war sie von 1994 - 2003 Ensemblemitglied am Theater Oberhausen und von 2003 - 2005 am Schauspiel Bonn. 1998 wurde sie mit dem Oberhausener Theaterpreis ausgezeichnet. 2009 bis 2015 arbeitete sie als freischaffende Schauspielerin u.a. an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, Staatsschauspiel Stuttgart, Schauspiel Frankfurt, Theater Bonn, Truppenbetreuung Afghanistan (Mazar-e-Sharif), sophiensaele berlin und dem Stadttheater Fürth. Seit 2015 sesshaft in Bern, spielte sie 2 Jahre als Ensemblemitglied am Konzert Theater Bern und arbeitet seit 2017 freischaffend u.a. am Schauspielhaus Zürich, am Vorarlberger Landestheater, an den Vereinigten Bühnen Bozen und am Theater an der Effingerstrasse in Bern, sowie in der freien Szene Bern und Zürich.

 

Mit ihrem Solostück „Anna Politkowskaja - eine nicht umerziehbare Frau“ ist sie seit 2017 schweizweit auf Tour. 2016 war sie im Franken Tatort zu sehen (ARD, Regie Markus Imboden).

http://ten4you.de/kornelia_luedorff.php